Mittwoch, 1. Juni 2016

G-Shirts

Auch in der zweiten Juniwoche findet der Verkauf statt - und: am 9. Juni verlosen wir in den beiden großen Pausen zwei G-Shirts! 
Beim Kauf eines Loses (0,50€) erhaltet ihr ein Stück Wassermelone dazu!

Also: Auf zum G-Shirt-Stand im Foyer!

Dienstag, 31. Mai 2016

Ballettbesuch im Badischen Staatstheater




Ballet: „Das kleine Schwarze / The Riotof Spring

 


Bruna Andrade (Coco Chanel), Ensemble - Foto: Jochen Klenk 

Bruna Andrade (Coco Chanel), Ensemble
Foto: Jochen Klenk, Badisches Staatstheater
Quelle: http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/fotogalerie/2146/
















Das von Terence Kohler choreographierte Balletstück „Das kleine Schwarze“ läuft im Badischen Staatstheater noch bis zum 10. Juni und so kam es, dass die Klasse 10b sich mit ihrem Musiklehrer Herrn Ade am 12. Mai am Hauptbahnhof in Karlsruhe traf, um ins Ballet zu gehen. Das Ballet wurde musikalisch begleitet durch Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“, auf Englisch auch „The Riotof Spring“ genannt, daher auch der Titel. Das Stück handelt von Strawinskys Beziehung mit Coco Chanel, einer französischen Modedesignerin, und Strawinskys Gewissenskonflikt, da dieser auch eine Familie hatte. Coco Chanel entwarf das damals skandalöse „Kleine Schwarze“, ein elegantes Kleid, welches in der Aufführung zu sehen ist. Zudem wird Strawinskys Uraufführung aus 1913 von „Le Sacre du Printemps“ thematisiert, welche aufgrund der vielen Dissonanzen in der Komposition das Publikum zur Aufruhr veranlasste. Auch wenn die Handlung des Balletts teilweise schwer zu verstehen war, dienten dennoch klare Schlüsselstellen als roter Faden. Ein Tänzer in einem schwarzen Ganzkörperanzug, der sich durchgehend auf der Bühne aufhielt, sorgte für Verwirrung, doch die Aufführung war immerhin den Donnerstagabend wert.

Kilian Schuster

Dienstag, 10. Mai 2016

Transalp

Seminarkurs Transalp

Seit diesem Jahr wird auf dem Goethe Gymnasium ein Seminarkurs angeboten, der es sich nicht nur zum Ziel gesetzt hat, die Schüler theoretisch auf die Planung einer Alpenüberquerung vorzubereiten, sondern ihnen auch das nötige Handwerkszeug mitzugeben. Parallel zu den Studienfahrten der jetzigen Kursstufe 1 wird diese Alpenüberquerung auch durchgeführt werden. Geleitet wird die AG durch zwei Mountainbike-begeisterte Lehrer, Herrn Thomas Reiß und Herrn Uwe Noll, die die Alpenüberquerung leiten und begleiten werden. Die Vorbereitung findet nicht nur in Verbindung mit der schuleigenen Mountainbike-AG statt, die einmal wöchentlich trainiert, sondern es wurde auch im Zuge einer Exkursion eine Leistungsdiagnostik am KIT in Karlsruhe durchgeführt.
Wir sind davon überzeugt, dass durch die hervorragende Vorbereitung die Transalp ein voller Erfolg werden wird.
Zudem möchten wir noch allen Sponsoren danken, die unser Vorhaben erst möglich gemacht haben.
 


Tobias Rieger, K1

Rezension zu "Terror"



TERROR

 


 
                             Bild: Theater Baden-Baden


Am 23. April besuchten wir mit unserer Klasse, der 10c, das Theaterstück „Terror“ von Ferdinand von Schirach im Theater Baden-Baden - ein Stück, das einen so schnell nicht mehr loslässt. 

Vor dem Theaterstück konnte man eine halbe Stunde vorher eine Einführung zu dem Theaterstück im Spiegelsaal besuchen. Dies war eine sehr gute Möglichkeit, schon davor etwas über das Stück zu erfahren.

„Terror“ ist ein Theaterstück, das nicht vor dem Publikum, sondern mit dem Publikum abläuft. Die Zuschauer werden zu Schöffen in der Gerichtssitzung, die selbst mitbestimmen können, wie es ausgeht. Die Bühne ist direkt vor der ersten Reihe aufgebaut. Außerdem kann man während der Vorstellung oder in der Pause Kommentare über SMS, Twitter oder Facebook schreiben, die dann auf Bildschirmen eingeblendet werden. Am Ende darf das Publikum mithilfe von Abstimmungsgeräten das Urteil fällen. Bisher fiel die Abstimmung in Baden-Baden immer gegen eine Verurteilung aus. Es wird gleich am Anfang und noch einmal am Ende abgestimmt. Die Abstimmung am Ende entscheidet dann darüber, welches Schlussplädoyer gehalten wird.

„Terror“ handelt von dem Major der Luftwaffe Lars Koch. Terroristen hatten ein Passagierflugzeug mit 164 Menschen übernommen und wollten sich nun in die vollbesetzte Allianzarena stürzen. Damit hätten sie 70 000 weitere Menschen umgebracht. Trotzdem kam der Befehl, das Flugzeug nicht abschießen zu lassen, sondern in die Arena stürzen zu lassen. 20 Minuten vor dem Absturz entscheidet Lars Koch auf eigene Verantwortung ein Luft-Luft-Lenkkörpergeschoss auf das Passagierflugzeug zu schießen.
Nun steht die Frage: Muss Lars Koch verurteilt werden oder nicht? Auf der einen Seite hat er 70 000 Menschen das Leben gerettet. Er kann sich auf den übergesetzlichen Notstand berufen, weil er sich bestimmt unter Anspannung aller Gewissenskräfte entschieden hat. Außerdem hätte das Stadion eigentlich evakuiert müssen. Da das nicht passiert ist, war dies die einzige Möglichkeit, den Zuschauern das Leben zu retten. Die 164 Passagiere wären so oder so gestorben. Lars Koch hat das kleinere Übel gewählt. Auf der anderen Seite ist er schuld an dem Tod von den 164 Passagieren, es hätte ja auch noch passieren können, dass diese das Cockpit übernehmen oder der Pilot die Maschine am Ende noch hochzieht. Kann man Leben gegen Leben abwiegen? Kann man 164 unschuldige Menschen töten, um 70 000 Menschen das Leben zu retten? Demnach könnte man einen schwer erkrankten Patienten früher sterben lassen, um mit dessen Organspende mehreren anderen Menschen das Leben zu retten. Wäre das richtig? Die Menschen im Passagierflugzeug waren Lars Koch genauso wehrlos ausgesetzt wie den Terroristen. Sie wurden nicht gefragt, sie wurden einfach getötet. Das widerspricht der im Grundgesetz festgehaltenen Würde des Menschen. 


Abschließend kann man sagen, dass Terror ein sehr mitreißendes Stück ist. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, in unserer heutigen von Krieg und Terroranschlägen geprägten Welt wäre so eine Situation aber durchaus möglich. Eine Entscheidung gegen oder für eine Verurteilung ist sehr schwer, da auf beiden Seien sehr starke Argumente stehen. Das Theaterstück beschäftigt einen auch noch lange über den Abend heraus. Die Schauspieler spielen sehr überzeugend und authentisch, vor allem Michael Lariccia fiel uns positiv auf.
„Terror“ wird am 21.05.16 noch ein letztes Mal im Theater Baden-Baden gezeigt (http://theater.baden-baden.de/stuecke/theater/terror/).



Lisa Böhm, Fabian Rickers
 

Donnerstag, 17. März 2016

Abstinent von Schokolade, Handy, Zigaretten

Die Fastenzeit






 

In vielen Religionen, wie beispielsweise dem Christentum, dem Islam oder dem Buddhismus, gibt es eine Fastenzeit. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Besinnung auf das „wirklich Wichtige“, allerdings gibt es verschiedene Arten zu fasten. Im folgenden Artikel werde ich näher auf die christliche Fastenzeit eingehen, da diese zur Zeit stattfindet.

Im Christentum beginnt die Fastenzeit nach Fasching am Aschermittwoch und endet an Ostern mit der Osternacht. Dieser Zeitraum beträgt 40 Tage, die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt, da sonntags nicht gefastet wird.
Die Fastenzeit ist jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt, weil Ostern und Fasching variabel sind und sich nach dem Frühlingsvollmond richten, da sich Jesu Auferstehung an diesen Tagen ereignet haben soll.
Die christliche Fastenzeit hat ihren Ursprung darin, dass Jesus 40 Tage in der Wüste lebte.
Heute kann in der Fastenzeit auf  alles verzichtet werden, besonders beliebt sind Süßigkeiten, Alkohol, das Auto fahren oder auch der Verzicht auf Zigaretten. An zwei besonderen Tagen, nämlich dem Aschermittwoch, also dem 1. Fastentag, und dem Karfreitag, soll nach religiösen Regeln besonders streng gefastet werden, um dem Tod Jesu Christi zu gedenken.
Der Trend geht heutzutage auch in Richtung „Medienfasten“, also den Verzicht auf elektronische Geräte, soziale Netzwerke, das Internet oder auch nur auf das Smartphone. Oft steht dabei allerdings lediglich der Verzicht und nicht die religiöse Bedeutung des Fastens im Mittelpunkt. 



Clara Schoch

Montag, 22. Februar 2016

FastSmart: Wie bekomme ich die Schülerzeitung auf den Homescreen?






Interviewattacke 7

Interviewattacke auf Frau Hand

 


 

Was war Ihr schönstes Ereignis am Goethe?

Es gab schön viele schöne Ereignisse. Am schönsten ist es für mich, wenn SchülerInnen Erfolg haben und man selbst einen Teil dazu beitragen konnte und wenn ich zuhause Klassenarbeiten korrigiere und SchülerInnen gut sind oder sich verbessert haben.


In den Pausen mache ich meistens folgendes...
   
ich gehe auf die Toilette und wechsle die Klassenräume.

Dort unterrichte ich am liebsten, weil... (Raum)

Der Raum ist mir nicht wichtig, ich unterrichte überall dort gerne, wo ich mit einem Lächeln von den SchülerInnen begrüßt werde. Allerdings mag ich die Akustik in P2 nicht so gerne.

Meine Lieblingsstunde ist Stunde xx, weil... (z.B. 4.Stunde da dort alle Schüler ausgeschlafen sind und sich gut am Unterricht beteiligen)

Meine Lieblingsstunden sind die Stunden, in denen die Schüler freundlich sind und Spaß am Unterricht haben.
Meine Sitznachbarn im Lehrerzimmer sind...   

Frau Grimm und Frau Meitz.

Was essen Sie am liebsten?
   
Am liebsten esse ich Eis, Obst und Kartoffelbrei.

Was mögen Sie lieber: Actionfilme oder Liebesfilme?

Ich schaue nur noch Serien. Da mag ich aber am liebsten viel Action. Zur Zeit schaue ich "Hell on Wheels", eine Drama-Serie, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den USA spielt und den Bau der transkontinentalen Eisenbahn thematisiert.

Mein Traumreiseziel ist (sind) ...

Mir gefallen viele Orte, jedoch bin ich noch nicht so viel herum gekommen. Wichtig im Urlaub ist mir Bewegung. Ich mache gerne Sport in der Natur, wenn ich unterwegs bin. Deshalb mag ich Städtereisen nicht.

Meine Lieblingslektüre/n ist (sind)...
   
Ähnlich wie bei den Serien mag ich spannende Lektüren. Außerdem lese ich gerne Bücher von Theodor Fontane, der in der Epoche des Realismus geschrieben hat und dessen Bücher ausschweifende Beschreibungen enthalten, was ich unheimlich interessant finde.

Wenn Sie jetzt noch die Möglichkeit hätten, Ihren Beruf neu zu wählen, was würden Sie dann werden?

Ich würde wieder Lehrerin werden, aber wahrscheinlich mit anderen Fächern. Deutsch würde ich beibehalten, aber dazu Sport wählen. Ich finde es sehr schade, dass gerade Deutsch und Französisch bei den SchülerInnen nicht so beliebt sind, da ich beide Fächer sehr spannend finde.



Das Interview führten Clara Schoch und Sebastian Seidt

Einschlafprobleme?



Ist das Handy Schuld an Schlafproblemen?



Grund dafür könnte sein, dass du spät am Abend in das Display deines Handys oder das des Fernsehers blickst. Auf diese Geräte, sowie auch auf sämtliche andere künstliche Lichtquellen, die blaues Licht aussenden, springt das Protein Melanopsin in der Netzhaut deiner Augen an und gibt dieses Signal über den Sehnerv an das Gehirn weiter, welches dann das Hormon Melatonin ausschüttet. Melatonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen und hält dich wach, wenn deine Augen sehr viel blauem Licht mit einer Wellenlänge von ungefähr 450 Nanometern ausgesetzt sind. Natürlicherweise sind wir nur tagsüber blauem Licht ausgesetzt, doch unserem Körper wird nun auch nachts signalisiert, dass es Tag ist. Demnach ist es also schwerer einzuschlafen, wenn dein Körper noch kurz, bevor du dich schlafen legst, denkt, es sei Tag.

Heißt das also, dass du jetzt immer nach Sonnenuntergang die Finger von sämtlichen elektronischen Geräten lassen musst, um gut einzuschlafen? Auf keinen Fall, möglicherweise schläfst du sogar trotz des blauen Lichts gut ein, doch wenn nicht, schaffen Programme, die die Aussendung blauen Lichts von deinem Display minimieren, Abhilfe. Dadurch sieht alles etwas rötlicher aus, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist, doch nach einiger Zeit kaum mehr auffällt. Für Windows-Geräte bietet sich ein Programm mit dem Namen f.lux an, meine Empfehlung für Handys mit dem Betriebssystem Android ist die App „Twilight“. Und iPhone-Nutzer können sich auf das Update auf iOS 9.3 freuen, welches aktuellen Gerüchten zufolge auch derartige Funktionen mit sich bringt. 


Kilian Schuster

Buch-Rezension zur Fantasyreihe "Obsidian"



"Daumen hoch" für die Fantasyreihe "Obsidian"


Die romantische Fantasyreihe „Obsidian“ von Jennifer L. Armentrout  ist ein absolutes Must-have für alle großen und kleinen Fantasy Fans ab 14 Jahren.

Der erste Band, „Obsidian-Schattendunkel“, handelt von der 17-jährigen Katy, die nach dem Tod ihres Vaters zusammen mit ihrer Mutter, insbesondere wegen deren neuer Arbeit, einmal quer durch die USA von Florida in eine kleine, verschlafene und verregnete Stadt in West Virginia zieht. Auf den ersten Blick wirkt die Welt an Katys neuem Wohnort noch in Ordnung, was sich jedoch schnell ändert, als Katy die Zwillinge Daemon und Dee kennenlernt. Während die Buchbloggerin schnell Freundschaft mit Dee schließt, ganz zu deren Bruders Missgunst, ist Daemon ihr gegenüber kalt und berechnend. Das liegt daran, dass Katy, je näher sie die beiden kennenlernt, dem Geheimnis, das die beiden umgibt, auf die Schliche kommt. Noch verzwickter wird die Situation, als Katy anfängt, gegen ihre aufkommenden Gefühle für den düsteren Daemon anzukämpfen.

Besonders interessant und schön an der „Obsidian“ Reihe fand ich, dass die Protagonistin Katy, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, eine entscheidende Charakterentwicklung durchmacht. Sie verwandelt sich vom „armen, kleinen Mädchen, deren Vater gestorben ist“, zu einer wahren Heldin, die Größe, Stärke und Mut beweist und bereit ist, für ihre Freunde und Familie zu kämpfen und alles zu geben. Nachdem sie einmal das Geheimnis der Geschwister gelüftet hat, lässt die U.S.-Amerikanerin Armentrout dem Leser kaum Zeit, die Geschehnisse zu verdauen, da Katy es schafft, sich selbst sofort in die Welt der beiden zu katapultieren und in die Geschehnisse verwickelt wird. Im Verlauf der Reihe muss man ebenfalls von geliebten Charakteren Abschied nehmen und erfährt, wie Katy mit ihrer „Workaholic-Mutter“ umgeht, was den Büchern einen seriösen und weltbezogenen Touch verleiht. Natürlich darf auch die Liebesgeschichte zwischen Katy und Daemon mit vielen romantischen, ja fast sogar kitschigen Szenen, nicht zu kurz kommen. Insbesondere schön fand ich, dass so das Leben eines ganz normalen Teenagers, der mit Jungs, der Schule und seinen Eltern zu kämpfen hat und Bücher liebt, womit begeisterte Leser sich natürlich identifizieren können, und der Fantasy-Aspekt in Form des Geheimnisses, das Daemon und Dee hüten, vereint werden konnten. Was natürlich ein weiterer Pluspunkt der Reihe ist, ist der direkte Bezug zum Titel. Die Edelsteine und Mineralien, nach denen die Bücher benannt sind („Onyx“, „Obsidian“, „Opal“ und „Origin“) spielen in der Handlung eine wichtige Rolle, was die Bücher in der Fantasy-Welt weitgehend einzigartig macht. Alles in allem: „Daumen hoch“ für diese Buchreihe, Fantasy-Fans weltweit sind begeistert und von der Geschichte gefesselt.

Der erste Band der Reihe erschien in Deutschland erstmals im April  2014 beim CARLSEN Verlag, die weiteren drei folgten im November desselben Jahres („Onyx“), April 2015 („Opal“) und Dezember 2015 („Origin“). Die E-Books der Autorin waren in den USA so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten.




Luisa Vadasi