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Montag, 22. Februar 2016

Einschlafprobleme?



Ist das Handy Schuld an Schlafproblemen?



Grund dafür könnte sein, dass du spät am Abend in das Display deines Handys oder das des Fernsehers blickst. Auf diese Geräte, sowie auch auf sämtliche andere künstliche Lichtquellen, die blaues Licht aussenden, springt das Protein Melanopsin in der Netzhaut deiner Augen an und gibt dieses Signal über den Sehnerv an das Gehirn weiter, welches dann das Hormon Melatonin ausschüttet. Melatonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen und hält dich wach, wenn deine Augen sehr viel blauem Licht mit einer Wellenlänge von ungefähr 450 Nanometern ausgesetzt sind. Natürlicherweise sind wir nur tagsüber blauem Licht ausgesetzt, doch unserem Körper wird nun auch nachts signalisiert, dass es Tag ist. Demnach ist es also schwerer einzuschlafen, wenn dein Körper noch kurz, bevor du dich schlafen legst, denkt, es sei Tag.

Heißt das also, dass du jetzt immer nach Sonnenuntergang die Finger von sämtlichen elektronischen Geräten lassen musst, um gut einzuschlafen? Auf keinen Fall, möglicherweise schläfst du sogar trotz des blauen Lichts gut ein, doch wenn nicht, schaffen Programme, die die Aussendung blauen Lichts von deinem Display minimieren, Abhilfe. Dadurch sieht alles etwas rötlicher aus, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist, doch nach einiger Zeit kaum mehr auffällt. Für Windows-Geräte bietet sich ein Programm mit dem Namen f.lux an, meine Empfehlung für Handys mit dem Betriebssystem Android ist die App „Twilight“. Und iPhone-Nutzer können sich auf das Update auf iOS 9.3 freuen, welches aktuellen Gerüchten zufolge auch derartige Funktionen mit sich bringt. 


Kilian Schuster

Sonntag, 17. Januar 2016

Probleme beim Aufstehen?



Leichter Aufwachen mit sleepyti.me




Jeder Schüler kennt diesen Tag, an dem man einfach nicht aufstehen kann. Vor einiger Zeit stieß ich auf eine App namens Sleepytime, welche verspricht, dieses Problem ein für alle mal aus der Welt zu schaffen. 
Das Prinzip ist unkompliziert: Die Anwendung geht von der durchschnittlichen Dauer eines Schlafzyklus aus, nämlich von 90 Minuten. Nun muss man entweder angeben, wann man aufstehen möchte, um herauszufinden, wann man sich schlafen legen sollte, oder man gibt an, wann man schlafen möchte und wird über die empfohlene Weckzeit informiert. 
Innerhalb der App kann man auch sofort den Wecker stellen, um zur richtigen Zeit geweckt zu werden. Wird man mitten während eines Schlafzyklus geweckt, so fällt es einem schwer aufzustehen, wird man hingegen direkt zwischen zwei Zyklen geweckt, nicht. 
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob das ganze nun funktioniert oder nicht. Mir persönlich fiel es relativ einfach aufzuwachen, wenn ich vorher ermittelt hatte, wann ich schlafen gehen muss, zumindest etwas leichter als ohne Sleepytime. Dies könnte aber auch nur an einer Art Placebo-Effekt liegen, denn die App geht zwar von der durchschnittlichen Dauer eines Zyklus aus, doch dies ist eben nur ein ungefährer Wert und muss lange nicht der Dauer meines eigenen entsprechen. 

Sleepytime ist im App Store sowie im Play Store kostenfrei erhältlich, aber auch als Webseite unter sleepyti.me zu finden. Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall, den Service zumindest einmal auszuprobieren. 


Kilian Schuster

Multitasking



Warum du mit Multitasking aufhören solltest




Multitasking ist eine Methode, mehrere Aufgaben, welche eine gewisse Konzentration vorraussetzen, zur gleichen Zeit zu erledigen. Dieser Trend hat sich in unserer Gesellschaft etabliert und wird als eine effektive Art und Weise Aufgaben zu erledigen anerkannt - doch ist diese wirklich so effektiv?



Wissenschaftler von der Stanford University fanden in einer Studie heraus, dass Multitasker im Durchschnitt deutlich leichter abgelenkt werden und aufgrund dieser Ablenkung mehr Zeit benötigen, mehrere Aufgaben erledigen. Zudem stufen die Multitasker laut dieser Studie die aufgenommenen Informationen während der Bearbeitung der Aufgaben nicht in relevant und irrelevant ein.
In einer weiteren Studie wurden Studenten der Harvard University auf ihre Multitasking-Fähigkeit untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Gedächtnisleistung derer drastisch abnahm und sich teils auf die eines Achtjährigen reduzierte.



Da unser Körper nicht fähig ist, nicht mehr als maximal zwei Aufgaben auf einmal zu erledigen, wechselt man ständig von Aufgabe zu Aufgabe. Aufgrund dieser kleinen Unterbrechungen braucht man Zeit, um sich wieder der anderen Aufgabe zu widmen und in sie hereinzufinden.



Der aktuelle Stand der Wissenschaft sagt also „Nein“ zu Multitasking, doch was ist eure Meinung zum Thema? Könnt ihr die Ergebnisse der Studie nachvollziehen oder habt ihr persönlich das Gegenteil erfahren? Schreibts doch einfach in die Kommentare!


Kilian Schuster