Samstag, 31. Januar 2015

E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge erhalten

Jeden Tag überprüfen, ob ein neuer Beitrag veröffentlicht wurde? Darauf haben wir, und ihr ganz bestimmt auch, keine Lust! Daher gibt es nun einen einfachen Weg, Benachrichtigungen per E-Mail zu erhalten, sobald ein neuer Bericht veröffentlicht wurde. Um die Benachrichtigungen, die natürlich komplett kostenlos sind, zu aktivieren, müsst ihr nur wenige Schritte durchführen - und in wenigen Sekunden seid ihr auf der sicheren Seite, keine Beiträge mehr zu verpassen! Keine Sorge: Ihr werdet nur E-Mails bei neuen Beiträgen erhalten und in jeder E-Mail könnt ihr das Abonnement jederzeit kündigen.



Als erstes müsst ihr eure E-Mail Adresse in das Feld eingeben. Ihr findet dieses am unteren Ende der Seite über dem Impressum. Nachdem ihr eure E-Mail Adresse eingegeben habt, und den Submit-Button betätigt habt, öffnet sich ein Pop-up-Fenster. 





Um sicherzugehen, dass niemand über ein Programm Abonnements für Unmengen an E-Mail Adressen anfordert, befindet sich hier der obligatorische Sicherheitstest, der auf vielen Seiten zu finden ist. Um fortzufahren ist nur der Sicherheitscode, der in verzerrter Schrift angezeigt wird, einzugeben. Danach erhaltet ihr eine E-Mail. Solltet ihr diese nicht sehen, vergesst nicht, den Spam-Ordner zu überprüfen.

In der E-Mail, die an die zuvor eingegebene Adresse gesendet wird, ist ein Link zu finden. Sobald dieser geöffnet wird, ist das kostenlose Abonnement eingerichtet. Immer wenn ihr über einen neuen Beitrag informiert werdet, könnt ihr dieses jederzeit kündigen. Eure E-Mail Adresse wird nicht für andere Werbezwecke verwendet.

Hinweis:

Es kann passieren, dass euer Browser oder ein Addon das Pop-up-Fenster blockiert. Falls sich das Fenster nicht öffnet, achtet auf Hinweise von eurem Browser, wie beispielsweise beim "Firefox":


Ein typischer Hinweis auf blockierte Pop-up-Fenster

Addons wie "AdblockPlus" oder ähnliche können ebenfalls die Funktionalität einschränken. Falls ihr Probleme habt könnte es hilfreich sein, solche Addons auf unserer Seite zu deaktivieren - Werbung gibt es hier zum Glück sowieso nicht!


Freitag, 23. Januar 2015

Flüchtlinge aus Syrien bei uns am GGG



Fast jeden Tag hören wir es in den Medien: Kriegsflüchtlinge aus Syrien überschwemmen die hiesigen Flüchtlingslager und Asylbewerberheime. Die große Frage, ob und wie viele Flüchtlinge Deutschland aufnehmen soll, spaltet die Bevölkerung. Mitte Dezember 2014 brannten Unbekannte ein Asylbewerberheim in Unterfranken nieder, rechtsgerichtete Organisationen wie Pegida und Hooligans gegen Salafisten nutzen die Angst der Bevölkerung vor dem Unbekannten und der „Islamisierung“ für ihre Zwecke. Gleichzeitig finden sich tausende zu Gegendemonstrationen zusammen, bieten ihre ehrenamtliche Hilfe an oder spenden für die Betroffenen. Um uns ein eigenes Bild zu machen haben wir, die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9d, eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien, die in Gernsbach in einem umfunktionierten ehemaligen Gasthof lebt, zu uns ans GGG eingeladen. 



Die drei Geschwister Farah, Ghazal und Mohammed waren zusammen mit ihrer Mutter Salwa in einem völlig überfüllten Boot aus Lybien, wo sie nach der Flucht aus Syrien zwei Jahre lebten, nach Europa geflohen. Die Gründe hierfür waren einerseits die ständige Bedrohung des eigenen Lebens auch in Lybien und die Diskriminierung dort. Der Vater befand sich zu dieser Zeit in der Türkei, wo er einen Job gefunden hatte und konnte nicht zurück zu seiner Familie. Das Boot havarierte bei totaler Finsternis inmitten des Mittelmeers und die Passagiere erlitten Todesangst, bis sie von der italienischen Marine gefunden und aufgenommen wurden. In Europa angekommen entschieden sie sich für die Weiterreise nach Deutschland, da ihnen Deutschland aus Syrien als Garant für Qualität bekannt war und sie das Erlernen der deutschen Sprache auch für ihre Zukunft als sinnvoll erachteten. Sie wurden in Mannheim von der Polizei abgefangen und kamen von dort über Umwege nach Gernsbach, wo noch im Dezember der Vater Bassem, der die etwa 1.800 km lange Strecke nach Deutschland größtenteils zu Fuß zurückgelegt hatte, zu der Familie stieß.

In Syrien wohnte die Familie in einem geräumigen Haus im Regierungsviertel von Damaskus, der Vater war Inhaber einer kleinen Firma und als Innenarchitekt bzw. Ingenieur tätig. Die drei Geschwister waren gut in der Schule und lernten dort neben den üblichen Fächern auch Englisch, alle wollen studieren. Ihr Haus haben sie nun den Verwandten, die noch in Syrien sind, zur Verfügung gestellt, da deren Häuser zerstört wurden. Sie sind mit diesen noch in Kontakt, und es ist unvorstellbar für uns, was diese Menschen durchmachen müssen. Immer mit dem Tod rechnen zu müssen und nicht zu wissen, ob man den nächsten Tag noch erlebt, muss die Hölle auf Erden sein.

Mich persönlich hat besonders berührt, dass es Jugendliche sind wie wir. Jugendliche, die die gleichen Wünsche, Hoffnungen, Ängste und Sorgen haben und die nun alles verlassen und ihre Heimat, ihre Freunde und ihre Familie zurücklassen mussten, was ihnen keinesfalls leicht fiel. Allein die Tatsache, dass sich Vierzehnjährige mit dem Gedanken, jeden Moment zu sterben, beschäftigen müssen, hat mich sehr schockiert.

Auf die Frage hin, was sie uns gerne wissen lassen wollen, antwortete mir Farah, dass alle Syrer, die nach Europa gekommen sind, die Hölle durchlebt haben und der Tod allgegenwärtig war und dass jede Familie in Syrien mindestens eine geliebte Person, ein Familienmitglied, einen sehr guten Freund im Laufe des Krieges verloren hat. Und dass niemand von denen, die jetzt zu uns kommen, freiwillig seine Heimat und seine Verwandtschaft dort verlassen hat. Beeindruckend finde ich, wie dankbar und zielstrebig diese Jugendlichen trotz all dem Schrecklichen, das sie durchgemacht haben, noch sind und mit welchem Engagement sie nun versuchen, unsere Sprache zu erlernen. Ihr jetzt größter Wunsch ist es, arbeiten gehen zu können, sich eine Wohnung oder ein kleines Haus zu kaufen und sich hier ein neues Leben aufbauen zu können. Doch dieser Wunsch wird ihnen nicht erfüllt, seit Monaten warten sie schon auf die Aufenthaltsgenehmigung, die ihnen zwar sicher ist, jedoch noch nicht ausgestellt wurde. Bis dahin müssen sie nun zu fünft in zwei kleinen Räumen leben. Ein großer Schritt in Richtung neues Leben war der Platz in einer Schulklasse für Schüler ohne Deutschkenntnisse. Obwohl deren Besuch freiwillig ist, nehmen sie jeden Tag den Weg dorthin auf sich, um Deutsch zu lernen und, sobald sie die Aufenthaltsgenehmigung haben,  auf eine reguläre Schule wechseln zu können.



Henrik Stumpf



Nachtrag der Redaktion: Seit dem 12. Januar 2015 besuchen die drei Geschwister das GGG.


Montag, 5. Januar 2015

Das neue Blog-Logo ist da!

Dank der beiden Schülerinnen Amy Hujon und Elli aus der Oberstufe hat der Blog des Goethe-Gymnasiums nun endlich ein würdiges Logo erhalten. Minimalistisch, stilvoll und äußerst passend ist das Ergebnis!!
Das ganze Team der Lehmgrube sagt vielen, lieben Dank an die beiden kreativen Köpfe!

Montag, 8. Dezember 2014

Unser Weihnachtsmarktcheck



 
 
Es weihnachtet schon sehr, auch wenn es noch nicht so aussieht. Weihnachten steht bald vor der Tür. Seit zwei Wochen haben schon viele Weihnachtsmärkte geöffnet und präsentieren sich von ihren schönsten Seiten. In unserer Region gibt es unzählige. Deshalb haben wir für euch mal den „Best Christmas Market 2014“ getestet.  Dafür haben wir sogar einen Sprung über den Rhein gewagt.
Straßburg ist weltweit bekannt für seinen Weihnachtsmarkt, jährlich kommen tausende Menschen aus der ganzen Welt, um durch die Stände zu schlendern und etwas französisches Flair zu genießen. Dementsprechend war es natürlich auch ziemlich voll in der ganzen Stadt.
Aber jetzt von vorne: Man muss sich den Weihnachtsmarkt so vorstellen, es gibt nicht einen großen Markt, sondern überall sind kleinere Märkte verteilt. Alle haben einen anderen Aufbau und verschiedene Angebote. Es reicht von Lampen und Kerzen über Taschen bis hin zu kitschigen Weihnachtsdekorationen. Das Essen und Trinken ist oftmals gleich, aber in einen der vielen Seitengassen findet man immer eine Leckerei oder eine französische Spezialität. Wer schon einmal in Straßburg war, der weiß, dass die Innenstadt zwar groß, aber keinesfalls verstreut ist, somit liegt alles nah und gut erreichbar in der Nähe.
Was uns sofort aufgefallen ist, dass jede Straße und jedes Haus wunderschön dekoriert, verziert und geschmückt sind. Man merkt, dass die Franzosen sich große Mühe gegeben haben, um eine Weihnachtsstimmung herzuzaubern.
Als kleinen Tipp: Wir sind mit dem Baden-Württemberg Ticket bis nach Appenweier gefahren und von dort aus dann mit dem Europassfamily direkt nach Straßburg weiter. Beide Tickets sind Gruppenkarten und gelten jeweils 24 Stunden, sodass man an keine Züge gebunden ist.

Wir sind an diesem Tag zwar gefühlte 20 Kilometer in sechs Stunden gelaufen, aber können euch nur einen Tipp geben: Besucht den Straßburger Weihnachtsmarkt, denn er ist mit seinen schönen Straßendekorationen, kleinen Märkten und dem leckeren Essen einen Tagesausflug wirklich wert.
Es lohnt sich!!!

Lehmâme




Die Geheimnisse des Christbaums



Jeder kennt ihn und beinahe jeder hat wahrscheinlich bald, wenn nicht sogar jetzt schon, einen von ihnen in seinem Wohnzimmer – einen Weihnachtsbaum. Aber was steckt eigentlich hinter dieser Tradition?

Die Symbolik immergrüner Gewächse ist auf die Antike zurückzuführen, also hat der Weihnachtsbaum streng genommen schon eine sehr lange Vergangenheit. Als Zeichen der Gesundheit und Lebenskraft wurden nämlich schon mehrere hundert Jahre vor Christus Tannenzweige vor das Haus gehängt, um böse Geister zu verjagen und den damals noch sehr harten Winter zu überstehen. Nicht zuletzt ist das Grün der Zweige die Farbe der Hoffnung des kommenden Frühlings. Im Mittelalter entwickelten sich weitere Bräuche, bei denen Bäume, wie beispielsweise der Maibaum, geschmückt wurden. Ab dem 15. Jahrhundert lassen sich Traditionen nachweisen, die das Schmücken von Tannenbäumen beinhalten, teils aber nicht belegt werden können. Mit Lichtern und Sternen geschmückte Tannenbäume tauchen um 1500 in sämtlichen Quellen auf. Dabei will man aber früher noch mit den Kerzen den Verstorbenen am Jahresende den Weg weisen. Die Kirche ändert nun die Bedeutung der Kerzen in das Kommen Christi, wobei zu diesem Zeitpunkt eine Verbindung zwischen dem Brauch und den christlichen Weihnachten hergestellt wird. Im Vergleich zu heute wurde früher der Christbaum noch mit Äpfeln geschmückt, um daran zu erinnern, wie die Sünde in die Welt kam. Deswegen verwenden wir heutzutage Christbaumkugeln beim Schmücken von Weihnachtsbäumen.

Wusstet ihr übrigens, dass der größte Weihnachtsbaum der Welt in Dortmund steht und jedes Jahr aus 1700 Fichten auf einem gigantischen Stahlgerüst aufgebaut wird? Das ist nicht nur kostspielig, sondern auch sehr zeitintensiv, da es vier Wochen dauert, um den Baum mitsamt Bewässerungsanlage und Beleuchtung zusammenzubauen. Falls ihr mehr dazu wissen wollt, schaut mal auf www.dortmunderweihnachtsmarkt.de/weihnachtsbaum/ nach.


Bruce Banner

Adventsbräuche





Bald ist wieder Weihnachten und alle freuen sich schon auf Ferien, Plätzchen oder Geschenke...
All dies, auch wenn es für uns schon vollkommen normal ist, war nicht immer da.
Früher zum Beispiel bedeutete Adventszeit nicht, dass man sich den Bauch mit allen möglichen Naschereien vollschlug. Nein, früher hat man genau das Gegenteil gemacht, denn die Kirche schrieb sogar vor, dass der Advent eine Fasten- und Bußzeit sei, in Vorbereitung auf die Feier der Geburt Jesu.

Dieses Fasten und Buße tun war damals ein Brauch, doch heute haben wir andere Bräuche in der vorweihnachtlichen Zeit.
Einer dieser Bräuche ist zum Beispiel der Adventskranz.
Wir zünden ab dem vierten bis zum letzten Sonntag vor Weihnachten eine Kerze auf einem meist aus Tannenzweigen geflochtenem Kranz an. So bereiten wir uns heutzutage auf Heiligabend vor und erhellen mit den Kerzen den düsteren Dezember.
Dieser Adventskranz, vor dem wir uns versammeln, singen und Plätzchen essen, wurde zum allerersten Mal von einem Mann namens Johann Hinrich Wichern im Jahre 1839 aufgehängt. Er tat dies für die Kinder der Waisenschule, die er gegründet hatte. Damals hatte der Adventskranz noch 23 Kerzen – für jeden Tag eine – und Bestand aus Holz. Im Laufe der Zeit verkleinerte sich der Kranz auf vier Kerzen, und man nahm anstelle von Holz Tannenzweige, die für das ewige Leben stehen, da die Tanne ein immergrüner Baum ist.
Die Adventszeit heute ist keine Zeit der Buße oder des Fastens mehr, sondern wohl eher der Vorfreude und Hoffnung.


Bruce Wayne
                                                                                                                     

Quellen: https://media.sodis.de/open/melt/AB6_weih.pdf