Dienstag, 6. Oktober 2015
Montag, 5. Oktober 2015
JuFaZ
Das JuFaZ in Gaggenau
Da in diesem Jahr in Gaggenau kein Jugendgemeinderat
zustande kam, gab es den Wunsch, wenigstens ein Jugend-Cafe, in dem sich die
Jugendlichen treffen können und unter sich sind, ins Leben zu rufen. Dieser
Vorschlag wurde jedoch von der Stadt mit Verweis auf das bereits bestehende
Jugend- und Familienzentrum (JuFaZ) abgewiesen.
Aus diesem Grund möchten wir Euch das JuFaZ gerne näher vorstellen.
Der Verein KINDgenau, der den meisten vor allem durch das
Spielmobil bekannt sein dürfte, hat 2012 die Trägerschaft des ehemaligen
Jugendhauses Gaggenau übernommen. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten wurde
das Haus dann schließlich unter dem Namen „JuFaZ“ im Auftrag der Stadt wiedereröffnet.
Das JuFaZ bietet unter der Leitung eines engagierten Teams mit Markus Höflinger
zahlreiche Freizeitaktivitäten und Angebote für Kinder und Jugendliche jeden
Alters. Für die ganz Kleinen gibt es PeKiP-Kurse und für Erwachsene Nähkurse
und Kreativangebote. Auch zahlreiche Programme im Rahmen des „Ferienspaßes“
bietet das JuFaZ an.
Für Jugendliche euren Alters eher von Interesse dürfte der
dienstags von 17 - 20 Uhr, mittwochs von 16 - 19 Uhr, donnerstags von 15 - 20
h, freitags von 15 - 22 Uhr und jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 15 - 20
Uhr stattfindende „Offene Treff“ sein. Er bietet Gelegenheit zum Treffen mit
Freunden in den gemütlich eingerichteten Räumlichkeiten des JuFaZ. Den
Jugendlichen stehen unter anderem ein Billardtisch, ein Tischkicker, ein
Soccer-Raum, eine Airhockeyplatte, der sogenannte „Jam-Raum“, in dem
Nachwuchsbands proben können, sowie seit kurzem ein Raum mit großer Spiegelwand
für Freizeit-Tanzgruppen und ein Barbereich mit Getränken und kleineren Snacks zur
Verfügung.
Neben dem „Offenen Treff“ gibt es seit diesem Schuljahr auch den
„Mädchentreff“ für alle Mädchen ab der 7. Klasse, der immer montags zwischen
13:30 und 15:00 Uhr stattfindet.
Das Haus kann außerdem günstig für Partys
gemietet werden, wovon reger Gebrauch gemacht wird. Auch Jumba-Kurse und
Boxtraining sowie Kreativkurse für alle Altersklassen und viele weitere
vielseitige Angebote finden im JuFaZ statt.
Für nähere Infos oder aktuelle
Veranstaltungen und Aktionen sei auf die Website von KINDgenau (http://www.kindgenau.de/index.html
) und den Facebookauftritt des JuFaZ (https://www.facebook.com/JuFaZ-Gaggenau-328205223904077/timeline/
) verwiesen.
Und hier eine Wegbeschreibung zum JuFaZ:
HS
Freitag, 25. September 2015
Auslandsjahr
Informatationen zum Auslandsjahr
Klar geht
das. Das zeigt am Samstag, den
26.Sepember die Jugendbildungsmesse
„JuBi“.
Von 10 bis 16 Uhr informieren Veranstalter, Bildungsexperten und ehemalige Teilnehmer im Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannheim.
Ausgelegt ist das Ganze für Jugendliche von der 8. bis 13. Klasse.
Der Eintritt ist frei!
Angebote:
- Schüleraustausch
- Auslandsjahr
- Gastfamilie werden
- High School
- Sprachreise
- Freiwilligendienste
- Work & Travel
- Au-Pair
- Praktika
- Studium im Ausland
Dienstag, 21. Juli 2015
Spenden für Nepal
Zur Nepalkatastrophe
Nepal liegt in Trümmern – nachdem am 24. April 2015 in
Nepal, ein kleines Land zwischen Indien und China, ein zerstörerisches Erdbeben
ausbrach, auf welches viele ebenso gefährliche Nachbeben folgten, befindet sich
der größte Teil des Landes, welches ohnehin schon zu den ärmsten Ländern der Welt
zählt, nun am äußersten Rande seiner Existenz.
Nepals Haupteinkommen bestand aus Tourismus.
Touristen kamen wegen des Himalaya-Gebirges (Mount Everest) und den vielen
alten Tempelanlagen. Diese Tempel, von denen viele als Weltkulturerbe galten,
sind nun zerstört.
Doch das wohl größte Problem zeigt die Bilanz der
Katastrophe von 8200 Toten, zehntausenden Verletzten und hunderttausenden
Menschen, die ihre Häuser verloren haben (Angaben
von vor den Nachbeben).
Hilfe kam; aber oft zu langsam. Ganzen Dörfern konnte,
aufgrund der schwierig zu erreichenden Lage, nicht schnell genug geholfen
werden, um Schwerverletzten noch das Leben zu retten oder Verschüttete aus den
Trümmern ihrer Häuser zu bergen.
Hinzu kam noch, dass die Rettungsaktionen oft schlecht
geplant und strukturiert verteilt wurden, sodass Rettungstrupps teilweise in
Gebieten ankamen, in denen gar keine Hilfe mehr von Nöten war.
Zum Hilfsprojekt „Nepal Kinder“
Seit über 20 Jahren helfen Dagmar und Jörg Overlack nun
schon, dass Kinder in Nepal eine Schulausbildung bekommen, sodass diese eine
Chance erhalten sich ihre Zukunft zu gestalten. Die Schulen werden ausgebessert
und einzelne Kinder werden ihre komplette Schulzeit hindurch finanziell
begleitet.
(Mehr zu Nepal Kinder: http://www.nepal-kinder-overlack.de
)
Die Familien, die bereits durch das Projekt „Nepal Kinder“
unterstützt werden und ihre Häuser verloren haben, erhalten jeweils 500-1000€,
wovon sie Materialien für den Wiederaufbau der Häuser bezahlen können
(Mehr zu Erdbebenhilfe: http://www.nepal-kinder-overlack.de/erdbebenkatastrophe/67-information-über-die-auswirkungen-erdbebenkatastrophe-im-gebiet-kaski,-unseren-ulen-und-kindern.html)
Informationsquellen:
Bilderquellen:
Montag, 29. Juni 2015
Dienstag, 16. Juni 2015
Montag, 15. Juni 2015
Wissenswertes
War kam zuerst:Huhn oder Ei? Darwin gibt die Antwort
Bestimmt kennt jeder die Redensart „Was kam zuerst: Huhn oder Ei?“ Sie wird oft verwendet, um deutlich zu machen, dass anscheinend ein Kreislauf vorliegt oder es auf eine bestimmte Frage keine eindeutige Antwort gibt. Auf den ersten Blick scheint es tatsächlich, als könne diese Frage nicht beantwortet werden. Aber ist das wirklich so?Ein Huhn schlüpft aus einem Ei und legt dann wieder ein Ei aus dem, sofern es befruchtet wurde, wieder ein Huhn schlüpft. Auf den ersten Blick ist also klar: ohne Huhn kein Ei und ohne Ei kein Huhn. Legt man jedoch ein paar Grundsätze fest, lässt sich diese Frage durchaus beantworten. Wir müssen die Frage also etwas präziser formulieren: „Wer war zuerst da: Das Huhn oder das Hühnerei?“ Definieren wir nun noch einige Begrifflichkeiten, haben wir auch schon die Antwort auf unsere Fragestellung. Die erste Annahme ist, dass wir bei einem „Huhn“ von dem uns bekannten, „normalen“ Haushuhn Gallus gallus domesticus sprechen. Die zweite Überlegung ist, ob unter einem Hühnerei ein Ei, aus dem ein Huhn schlüpft, oder aber ein Ei, das von einem Huhn gelegt wurde, zu verstehen ist. Um uns diesen Gedankengang deutlicher zu machen, wählen wir ein etwas absurdes Beispiel. Angenommen also, ein Huhn legt ein Ei, aus dem dann eine Katze schlüpft, ist dieses Ei dann als Katzen- oder Hühnerei zu bezeichnen? Meines Erachtens macht in diesem Fall die Bezeichnung Katzenei mehr Sinn. Schließlich schlüpft aus dem Ei eine Katze, es „enthält“ also eine Katze. Wir bezeichnen also als Hühnerei ein Ei, aus dem ein Huhn schlüpft. Nachdem wir diese Grundsätze geklärt haben, können wir uns wieder der ursprünglichen Fragestellung widmen: Nach der Evolutionstheorie von Charles Darwin entstehen neue Arten durch zufällige, nicht zielgerichtete und spontan auftretende Veränderungen im Erbgut eines Individuums. Man kann sich das ganz grob vorstellen wie ein Buch, das von Mönchen abgeschrieben wurde und deren Abschriften wiederum abgeschrieben wurden und so weiter und so fort. Mit der Zeit schleichen sich Fehler ein. So ähnlich kann es auch bei der DNA passieren, wenngleich die Gründe andere sind und solche Fehler zum Glück viel seltener auftreten als beim Abschreiben von Büchern. Da sich die DNA nicht während der Lebenszeit eines Individuums verändern kann, sondern nur bei der Zeugung desselben „Fehler“ auftreten können, muss vor dem Huhn ein entsprechend mutiertes Ei existiert haben, aus dem dann „unser“ Haushuhn geschlüpft ist. Gelegt hat dieses Ei vor langer, langer Zeit der Vorfahre des Haushuhns, das Bankivahuhn (Gallus gallus). Auf die Frage, ob dann zuerst das Bankivahuhn oder das Bankivahuhnei da war, lässt sich die Antwort auf dieselbe Weise formulieren.
Es wird aber deutlich, dass, bevor diese Frage zumindest im Ansatz beantwortet werden kann, einige Begrifflichkeiten geklärt und definiert werden müssen. Definiert man z. B. ein Hühnerei als Ei, das von einem Huhn gelegt wurde, war zuerst das Huhn da, das aus einem mutierten Bankavihuhnei geschlüpft ist. Und natürlich lässt sich diese Frage weiterverfolgen bis zu den Bakterien und Einzellern, die vor unvorstellbar langer Zeit in den Urgewässern unseres Planeten lebten. Und wo kamen die her? Nun, auch wenn es verschiedene Theorien gibt, irgendwann kommt der Punkt, wo jeder Wissenschaftler zugeben muss: „Keine Ahnung…“ Aber es schadet bestimmt nicht, sich ein paar Überlegungen zu seinen Ursprüngen zu machen.
Henrik Stumpf
Freitag, 22. Mai 2015
Mediennutzung
Und wie lange hockt ihr vor dem Computer?
Hallo liebe Schüler von dem Goethe Gymnasium Gaggenau,
die Klasse 7a hat unter der Leitung von Frau Dr. Becker eine
Studie erstellt, welche die aktuelle Nutzungsdauer von Medien in der Klasse 7a
darstellt. Dafür haben wir dieses Balkendiagramm erstellt.
Im Internet verbringen die Schüler der Klasse
durchschnittlich 40 Minuten am Tag. Dazu gehört Surfen auf sozialen Plattformen
wie z.B. Facebook, Instagram, Twitter, Whats App, Snapchat, ask.fm usw.
62 Minuten am Tag verbringt jeder durchschnittlich damit
Videos anzuschauen, die Hauptquelle für die Videos heißt You Tube. Die Zeit,
die die Klasse mit dem Lesen von Zeitungen und Zeitschriften verbringt, ist nur
sehr niedrig. Jeder Schüler der 7a nimmt sich im Schnitt nur 0,36 Minuten am
Tag dafür Zeit. Dagegen nehmen sie sich 30 Minuten Zeit, um Bücher zu lesen
(dazu zählt auch das Lesen der Schulbücher im Unterricht).
167 Minuten verbringen die Schüler vor dem Handy oder dem
Fernseher, sie schauen 72 Minuten davon Fernseh, und 95 Minuten verbringen sie
im Schnitt am Tag beim Spiel von z.B. Clash of Clans, HayDay, Minecraft, Call
of Duty, FIFA oder anderer Spiele.
Die Schüler der Klasse 7a verbringen damit rund 5 Stunden im
Internet/ beim Videos anschauen/ beim Lesen von der Zeitung oder einem Buch/
beim Fernsehen oder beim digitalen Spielen.
von Leon, Tarik, Mateo und Jan
Donnerstag, 21. Mai 2015
Zeitzeuge aus der ehemaligen DDR am GGG
Zeitzeugeninterview mit Torsten Hennig
Auch wenn viele der Schüler Eltern, Großeltern, Verwandte
oder Bekannte kennen, die in der DDR gelebt haben, gehört sie für unsere
Generation eindeutig zur Vergangenheit. Fast so weit weg wie der Zweite
Weltkrieg kommt sie uns vor, und ein geteiltes Deutschland können wir uns gar
nicht mehr vorstellen. Um die Erinnerung an das Leben und Aufwachsen in der DDR
aufrecht zu erhalten, organisierte unsere Schule am Mittwoch, den 20.05.2015,
ein Interview mit dem Zeitzeugen Torsten Hennig. Ganze zwei Stunden berichtete
er von seinem Leben in der DDR und untermalte seinen Vortrag mit DDR-Liedern.
Torsten Hennig, der als Sohn einer christlichen Mutter, die
als Diplomsozialarbeiterin arbeitete, und eines Diplomingenieurs mit seinem Bruder in
Stralsund aufwuchs, schilderte anhand von Bildern, Originaldokumenten und
lebhaften Erzählungen die Schwierigkeiten und Konflikte im Leben eines Kindes
und Jugendlichen in der DDR. Immer wieder stellte er dabei die Konflikte, die
Widersprüche dar. Ein prägendes Ereignis für Torsten Hennig war, als er einen
Schüler, der eine Urkunde als Toilettenpapier bezeichnet hatte, verpetzte, eine
Tat, für die er sich bis heute schäme. Als er dies stolz seinem Vater erzählte, bekam er eine Ohrfeige, die gesessen hatte. Vom Pionierleiter gelobt, vom Vater gerügt,
wurde ihm schon im Grundschulalter klar, dass Zuhause und Öffentlichkeit strikt
getrennt werden mussten. Was daheim an Normen und Werten galt, konnte in der Öffentlichkeit
falsch sein und umgekehrt. Wie für so viele andere auch war Torsten Hennigs
Leben quasi vorbestimmt. Er sollte studieren, aber nur wer staatskonform war
und der sozialistischen Ideologie entsprach, war dazu berechtigt. Jungpioniere,
Thälmannpioniere, FDJ - diese Laufbahn
war im Sozialismus ganz selbstverständlich. „Man dachte gar nicht darüber
nach“, meinte Torsten Hennig. In den Jugendorganisationen selber fühlte sich T.
Hennig wohl, man machte gemeinsame Ausflüge, zeltete im Wald, sang
Kampflieder, organisierte Tanzveranstaltungen und feierte gemeinsam, ließ es auch mal so richtig krachen. Doch, wie er erst später erkannte, alles war ideologisiert und
politisiert, und letztendlich dienten diese Jugendorganisationen hauptsächlich
zur Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf das spätere Leben im
Sozialismus. Die Lieder lobten die Partei und den Sozialismus und schon im
Kindergartenalter war für die Jungen klar, dass sie zur Armee gehen würden,
gefallene NVA-Soldaten wurden wie Helden verehrt. Das sozialistische System
duldete keine Andersdenkenden oder Individualität. Dass der Sozialismus siegen
würde, daran bestand für Torsten Hennig im Kindesalter kein Zweifel. Ein
weiterer Konflikt kam für ihn mit der Jugendweihe. Religion war in der DDR
verpönt. Nicht verboten, aber verpönt. Statt Gott wurden die Partei und die
sozialistische Gemeinschaft als höchste Instanz angesehen, und so wurde in der
8. Klasse statt der Konfirmation die Jugendweihe gefeiert. Sie bezeichnete den
Übergang vom Kind zum Erwachsenen und war ein großes Fest. Hennig als
Protestant feierte beide Feste. Für ihn als Kind war das natürlich toll,
zweimal Geschenke zu bekommen, einmal von den West- und einmal von den
Ostverwandten. Doch auch der Konflikt zwischen Religion und Kommunismus
beschäftigte ihn. Als gläubiger Mensch sah er sich ständig konfrontiert mit dem
Widerspruch, gläubig und staatskonform zu sein. Zu unterscheiden zwischen
Öffentlichkeit und Privatem. Denn, und das lernte er früh, nur wer sich in die
Gemeinschaft einordnete, hatte Erfolg. Andersdenkende oder Individualisten
waren in der DDR nicht erwünscht. Er selbst bezeichnete sich als „zwischen Baum
und Borke“ stehend. Im September 1979 begann T.H. ein Studium an der E.-M.-A-Universität Greifswald als Diplomlehrer. 1980 schließlich, zur Zeit der Stationierung von
Atomraketen in der ehemaligen BRD und der DDR, wurde ihm bewusst, dass Deutschland nur als
Pufferzone diente für den West- bzw. Ostblock. Als Zeichen des Widerstands trug
er einen runden Aufnäher auf dem die Worte Standen: Schwerter zu Pflugscharen, ein friedlicher Protest gegen die Aufrüstung beider Seiten.
Die Polizei jedoch duldete das Tragen dieses Emblems nicht, und er wurde aufgefordert, es
abzunehmen. Er weigerte sich jedoch, was weitreichende Konsequenzen hatte. In
zahlreichen Gesprächen wurde ihm klar gemacht, dass es nicht auf die eigene
Meinung ankommt und es nicht klug sei, diese öffentlich zu äußern. Deutlicher
machte es ihm der Rektor der Universität. Angehende Lehrer, die sich derart der Staatsdoktrin widersetzten, könnten unmöglich in den Schuldienst übernommen werden. Er drohte mit der Exmatrikulation. Er könne sein Studium nur beenden, sofern er
unterschrieb, auf den Einsatz als Lehrer zu verzichten. Um zwei Jahre Studium
nicht umsonst absolviert zu haben, unterschrieb er und beendete sein Studium in
der Hoffnung, es habe schon alles seinen Sinn. Doch mit der DDR war er nun endgültig
fertig. Die tiefgreifenden Einschränkungen in allen Bereichen, wenn man auch
nur minimal von dem sozialistischen Ideal abwich, waren für ihn nicht mehr
auszuhalten. 1981 heiratete er im Alter von 22 Jahren seine Ehefrau und bezog
mit ihr eine 35m²-Wohnung. Nach dem Studium wurde er dann von der Kirche
angestellt und seitdem von der Stasi überwacht. Auf diesen Teil ging er jedoch
nicht weiter ein. Später dann war er im Widerstand integriert, organisierte als führendes Mitglied gemeinsam mit dem Friedenskreis im Herbst 1989 die friedlichen Proteste in seiner Heimatstadt und traf sich mit Gleichgesinnten täglich zu
Lagebesprechungen. So war er auch beim Fall der Berliner Mauer viel zu
angespannt und zu beschäftigt, dies wirklich wahrzunehmen. Nach seinen
lebhaften, zum Teil auch emotionalen aber stets sachlichen Erzählungen stimmten
alle Zuhörer noch ein „Happy Birthday“ an, denn trotz seines Geburtstages war
Torsten Hennig an unsere Schule gekommen. Verabschiedet wurde er dann nach
einer kurzen Fragerunde, in der offene Fragen geklärt wurden, mit verdientem
Applaus.
Mittwoch, 6. Mai 2015
Aus dem Deutschunterricht (Krug)
Sportler des Jahres
Zum 68. Mal lud die Internationale Sport-Korrespondenz (ISK)
am 21. Dezember zum Sportlerball ins Kurhaus nach Baden-Baden. Geladen sind die
seit 1947 erfolgreichen deutschen Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften,
welche im jeweiligen Jahr besonders erfolgreich waren. Innerhalb der von der
ISK erstellten Vorschlagsliste wählen ca. 3000 Mitglieder des Verbandes
Deutscher Sportjournalisten den „Sportler des Jahres“. Bewertet wird nicht nur nach
Titel- oder Medalliengewinnen, sondern auch nach Haltung, Fairplay und Rekorden.
Dieses Wahlverfahren gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in weiteren
Ländern, wie zum Beispiel den Niederlanden. Den Titel gewann in diesem Jahr
Arjen Robben. Übertragen wurde die Gala zum Ende des Jahres im ZDF Fernsehen.
In diesem Jahr wurden viele Top Sportler, wie Olympiasieger
und Weltmeister, erwartet und von zahlreichen Fans empfangen. Wie bereits von
vielen spekuliert, gewann die Fußballnationalmannschaft die Wahl zur Mannschaft
des Jahres. Sie verwiesen somit das Skisprung Team und die Volleyballer auf den
2.und 3. Platz. Bereits zum 3. Mal wurde wider erwarten der Europameister
(Diskuswerfen) Robert Harting Sportler
des Jahres. Er ließ die Olympiasieger Eric Fenzel (Nordische Kombination) und
Felix Loch (Rodeln) hinter sich. Manuel Neuer belegte den 13. Platz hinter
Felix Neureuther (9.Platz) und Nico Rossberg (7.Platz). Bei der Wahl zur Sportlerin
des Jahres erzielte Maria Höfl-Riesch (Ski Alpin) den ersten Platz vor Natalie
Geisenberger (Rodeln) und Carina Vogt (Skispringen).
Das Jahr 2014 war rückblickend ein erfolgreiches Jahr für
die deutschen Sportler. Daher konnten
viele Autogramme gesammelt werden. Die ganze Gala gibt es natürlich auf YouTube
zu sehen.
von Gianna und Nina Cuttica, Silva Heck
Abonnieren
Posts (Atom)





