Montag, 5. Oktober 2015

JuFaZ



Das JuFaZ in Gaggenau 



Da in diesem Jahr in Gaggenau kein Jugendgemeinderat zustande kam, gab es den Wunsch, wenigstens ein Jugend-Cafe, in dem sich die Jugendlichen treffen können und unter sich sind, ins Leben zu rufen. Dieser Vorschlag wurde jedoch von der Stadt mit Verweis auf das bereits bestehende Jugend- und Familienzentrum (JuFaZ) abgewiesen.  Aus diesem Grund möchten wir Euch das JuFaZ gerne näher vorstellen.



Der Verein KINDgenau, der den meisten vor allem durch das Spielmobil bekannt sein dürfte, hat 2012 die Trägerschaft des ehemaligen Jugendhauses Gaggenau übernommen. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten wurde das Haus dann schließlich unter dem Namen „JuFaZ“ im Auftrag der Stadt wiedereröffnet. Das JuFaZ bietet unter der Leitung eines engagierten Teams mit Markus Höflinger zahlreiche Freizeitaktivitäten und Angebote für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Für die ganz Kleinen gibt es PeKiP-Kurse und für Erwachsene Nähkurse und Kreativangebote. Auch zahlreiche Programme im Rahmen des „Ferienspaßes“ bietet das JuFaZ an. 

Für Jugendliche euren Alters eher von Interesse dürfte der dienstags von 17 - 20 Uhr, mittwochs von 16 - 19 Uhr, donnerstags von 15 - 20 h, freitags von 15 - 22 Uhr und jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 15 - 20 Uhr stattfindende „Offene Treff“ sein. Er bietet Gelegenheit zum Treffen mit Freunden in den gemütlich eingerichteten Räumlichkeiten des JuFaZ. Den Jugendlichen stehen unter anderem ein Billardtisch, ein Tischkicker, ein Soccer-Raum, eine Airhockeyplatte, der sogenannte „Jam-Raum“, in dem Nachwuchsbands proben können, sowie seit kurzem ein Raum mit großer Spiegelwand für Freizeit-Tanzgruppen und ein Barbereich mit Getränken und kleineren Snacks zur Verfügung. 


Neben dem „Offenen Treff“ gibt es seit diesem Schuljahr auch den „Mädchentreff“ für alle Mädchen ab der 7. Klasse, der immer montags zwischen 13:30 und 15:00 Uhr stattfindet. 

Das Haus kann außerdem günstig für Partys gemietet werden, wovon reger Gebrauch gemacht wird. Auch Jumba-Kurse und Boxtraining sowie Kreativkurse für alle Altersklassen und viele weitere vielseitige Angebote finden im JuFaZ statt. 

Für nähere Infos oder aktuelle Veranstaltungen und Aktionen sei auf die Website von KINDgenau (http://www.kindgenau.de/index.html ) und den Facebookauftritt des JuFaZ (https://www.facebook.com/JuFaZ-Gaggenau-328205223904077/timeline/ ) verwiesen.



Und  hier eine Wegbeschreibung zum JuFaZ:






 HS

Freitag, 25. September 2015

Auslandsjahr


Informatationen zum Auslandsjahr


Einmal ins Ausland gehen, ohne Familie? Oder seine Sprachkenntnisse verbessern?


Klar geht das. Das zeigt am Samstag, den 26.Sepember die Jugendbildungsmesse „JuBi“.
 
Von 10 bis 16 Uhr informieren Veranstalter, Bildungsexperten und ehemalige Teilnehmer im Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannheim.
 
Ausgelegt ist das Ganze für Jugendliche von der 8. bis 13. Klasse. 

Der Eintritt ist frei!


Angebote:
  • Schüleraustausch
  • Auslandsjahr
  • Gastfamilie werden
  • High School
  • Sprachreise
  • Freiwilligendienste
  • Work & Travel
  • Au-Pair
  • Praktika
  • Studium im Ausland



Dienstag, 21. Juli 2015

Spenden für Nepal





Zur Nepalkatastrophe


Nepal liegt in Trümmern – nachdem am 24. April 2015 in Nepal, ein kleines Land zwischen Indien und China, ein zerstörerisches Erdbeben ausbrach, auf welches viele ebenso gefährliche Nachbeben folgten, befindet sich der größte Teil des Landes, welches ohnehin schon zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, nun am äußersten Rande seiner Existenz.

Nepals Haupteinkommen bestand aus Tourismus. Touristen kamen wegen des Himalaya-Gebirges (Mount Everest) und den vielen alten Tempelanlagen. Diese Tempel, von denen viele als Weltkulturerbe galten, sind nun zerstört.




Doch das wohl größte Problem zeigt die Bilanz der Katastrophe von 8200 Toten, zehntausenden Verletzten und hunderttausenden Menschen, die ihre Häuser verloren haben (Angaben von vor den Nachbeben).
Hilfe kam; aber oft zu langsam. Ganzen Dörfern konnte, aufgrund der schwierig zu erreichenden Lage, nicht schnell genug geholfen werden, um Schwerverletzten noch das Leben zu retten oder Verschüttete aus den Trümmern ihrer Häuser zu bergen.
Hinzu kam noch, dass die Rettungsaktionen oft schlecht geplant und strukturiert verteilt wurden, sodass Rettungstrupps teilweise in Gebieten ankamen, in denen gar keine Hilfe mehr von Nöten war.




Zum Hilfsprojekt „Nepal Kinder“


Seit über 20 Jahren helfen Dagmar und Jörg Overlack nun schon, dass Kinder in Nepal eine Schulausbildung bekommen, sodass diese eine Chance erhalten sich ihre Zukunft zu gestalten. Die Schulen werden ausgebessert und einzelne Kinder werden ihre komplette Schulzeit hindurch finanziell begleitet.
(Mehr zu Nepal Kinder: http://www.nepal-kinder-overlack.de )






Die Familien, die bereits durch das Projekt „Nepal Kinder“ unterstützt werden und ihre Häuser verloren haben, erhalten jeweils 500-1000€, wovon sie Materialien für den Wiederaufbau der Häuser bezahlen können



 
Informationsquellen:

Bilderquellen:













Montag, 15. Juni 2015

Wissenswertes



War kam zuerst:Huhn oder Ei? Darwin gibt die Antwort

Bestimmt kennt jeder die Redensart „Was kam zuerst: Huhn oder Ei?“ Sie wird oft verwendet, um deutlich zu machen, dass anscheinend ein Kreislauf vorliegt  oder es auf eine bestimmte Frage keine eindeutige Antwort gibt. Auf den ersten Blick scheint es tatsächlich, als könne diese Frage nicht beantwortet werden. Aber ist das wirklich so?



Ein Huhn schlüpft aus einem Ei und legt dann wieder ein Ei aus dem, sofern es befruchtet wurde, wieder ein Huhn schlüpft. Auf den ersten Blick ist also klar: ohne Huhn kein Ei und ohne Ei kein Huhn. Legt man jedoch ein paar Grundsätze fest, lässt sich diese Frage durchaus beantworten. Wir müssen die Frage also etwas präziser formulieren: „Wer war zuerst da: Das Huhn oder das Hühnerei?“ Definieren wir nun noch einige Begrifflichkeiten, haben wir auch schon die Antwort auf unsere Fragestellung. Die erste Annahme ist, dass wir bei einem „Huhn“ von dem uns bekannten, „normalen“ Haushuhn Gallus gallus domesticus sprechen. Die zweite Überlegung ist, ob unter einem Hühnerei ein Ei, aus dem ein Huhn schlüpft, oder aber ein Ei, das von einem Huhn gelegt wurde, zu verstehen ist. Um uns diesen Gedankengang deutlicher zu machen, wählen wir ein etwas absurdes Beispiel. Angenommen also, ein Huhn legt ein Ei, aus dem dann eine Katze schlüpft, ist dieses Ei dann als Katzen- oder Hühnerei zu bezeichnen? Meines Erachtens macht in diesem Fall die Bezeichnung Katzenei mehr Sinn. Schließlich schlüpft aus dem Ei eine Katze, es „enthält“ also eine Katze. Wir bezeichnen also als Hühnerei ein Ei, aus dem ein Huhn schlüpft. Nachdem wir diese Grundsätze geklärt haben, können wir uns wieder der ursprünglichen Fragestellung widmen: Nach der Evolutionstheorie von Charles Darwin entstehen neue Arten durch zufällige, nicht zielgerichtete und spontan auftretende Veränderungen im Erbgut eines Individuums. Man kann sich das ganz grob vorstellen wie ein Buch, das von Mönchen abgeschrieben wurde und deren Abschriften wiederum abgeschrieben wurden und so weiter und so fort. Mit der Zeit schleichen sich Fehler ein. So ähnlich kann es auch bei der DNA passieren, wenngleich die Gründe andere sind und solche Fehler zum Glück viel seltener auftreten als beim Abschreiben von Büchern. Da sich die DNA nicht während der Lebenszeit eines Individuums verändern kann, sondern nur bei der Zeugung desselben „Fehler“ auftreten können, muss vor dem Huhn ein entsprechend mutiertes Ei existiert haben, aus dem dann „unser“ Haushuhn geschlüpft ist. Gelegt hat dieses Ei vor langer, langer Zeit der Vorfahre des Haushuhns, das Bankivahuhn (Gallus gallus). Auf die Frage, ob dann zuerst das Bankivahuhn oder das Bankivahuhnei da war, lässt sich die Antwort auf dieselbe Weise formulieren.



Es wird aber deutlich, dass, bevor diese Frage zumindest im Ansatz beantwortet werden kann, einige Begrifflichkeiten geklärt und definiert werden müssen. Definiert man z. B. ein Hühnerei als Ei, das von einem Huhn gelegt wurde, war zuerst das Huhn da, das aus einem mutierten Bankavihuhnei geschlüpft ist. Und natürlich lässt sich diese Frage weiterverfolgen bis zu den Bakterien und Einzellern, die vor unvorstellbar langer Zeit in den Urgewässern unseres Planeten lebten. Und wo kamen die her? Nun, auch wenn es verschiedene Theorien gibt, irgendwann kommt der Punkt, wo jeder Wissenschaftler zugeben muss: „Keine Ahnung…“ Aber es schadet bestimmt nicht, sich ein paar Überlegungen zu seinen Ursprüngen zu machen.
Henrik Stumpf


 


Freitag, 22. Mai 2015

Mediennutzung


Und wie lange hockt ihr vor dem Computer?

 

Hallo liebe Schüler von dem Goethe Gymnasium Gaggenau,

die Klasse 7a hat unter der Leitung von Frau Dr. Becker eine Studie erstellt, welche die aktuelle Nutzungsdauer von Medien in der Klasse 7a darstellt. Dafür haben wir dieses Balkendiagramm erstellt.





Im Internet verbringen die Schüler der Klasse durchschnittlich 40 Minuten am Tag. Dazu gehört Surfen auf sozialen Plattformen wie z.B. Facebook, Instagram, Twitter, Whats App, Snapchat, ask.fm usw.
62 Minuten am Tag verbringt jeder durchschnittlich damit Videos anzuschauen, die Hauptquelle für die Videos heißt You Tube. Die Zeit, die die Klasse mit dem Lesen von Zeitungen und Zeitschriften verbringt, ist nur sehr niedrig. Jeder Schüler der 7a nimmt sich im Schnitt nur 0,36 Minuten am Tag dafür Zeit. Dagegen nehmen sie sich 30 Minuten Zeit, um Bücher zu lesen (dazu zählt auch das Lesen der Schulbücher im Unterricht).
167 Minuten verbringen die Schüler vor dem Handy oder dem Fernseher, sie schauen 72 Minuten davon Fernseh, und 95 Minuten verbringen sie im Schnitt am Tag beim Spiel von z.B. Clash of Clans, HayDay, Minecraft, Call of Duty, FIFA oder anderer Spiele.

Die Schüler der Klasse 7a verbringen damit rund 5 Stunden im Internet/ beim Videos anschauen/ beim Lesen von der Zeitung oder einem Buch/ beim Fernsehen oder beim digitalen Spielen.


von Leon, Tarik, Mateo und Jan




Donnerstag, 21. Mai 2015

Zeitzeuge aus der ehemaligen DDR am GGG




Zeitzeugeninterview mit Torsten Hennig

 


Auch wenn viele der Schüler Eltern, Großeltern, Verwandte oder Bekannte kennen, die in der DDR gelebt haben, gehört sie für unsere Generation eindeutig zur Vergangenheit. Fast so weit weg wie der Zweite Weltkrieg kommt sie uns vor, und ein geteiltes Deutschland können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Um die Erinnerung an das Leben und Aufwachsen in der DDR aufrecht zu erhalten, organisierte unsere Schule am Mittwoch, den 20.05.2015, ein Interview mit dem Zeitzeugen Torsten Hennig. Ganze zwei Stunden berichtete er von seinem Leben in der DDR und untermalte seinen Vortrag mit DDR-Liedern.

Torsten Hennig, der als Sohn einer christlichen Mutter, die als Diplomsozialarbeiterin arbeitete, und eines Diplomingenieurs mit seinem Bruder in Stralsund aufwuchs, schilderte anhand von Bildern, Originaldokumenten und lebhaften Erzählungen die Schwierigkeiten und Konflikte im Leben eines Kindes und Jugendlichen in der DDR. Immer wieder stellte er dabei die Konflikte, die Widersprüche dar. Ein prägendes Ereignis für Torsten Hennig war, als er einen Schüler, der eine Urkunde als Toilettenpapier bezeichnet hatte, verpetzte, eine Tat, für die er sich bis heute schäme. Als er dies stolz seinem Vater erzählte, bekam er eine Ohrfeige, die gesessen hatte. Vom Pionierleiter gelobt, vom Vater gerügt, wurde ihm schon im Grundschulalter klar, dass Zuhause und Öffentlichkeit strikt getrennt werden mussten. Was daheim an Normen und Werten galt, konnte in der Öffentlichkeit falsch sein und umgekehrt. Wie für so viele andere auch war Torsten Hennigs Leben quasi vorbestimmt. Er sollte studieren, aber nur wer staatskonform war und der sozialistischen Ideologie entsprach, war dazu berechtigt. Jungpioniere, Thälmannpioniere, FDJ -  diese Laufbahn war im Sozialismus ganz selbstverständlich. „Man dachte gar nicht darüber nach“, meinte Torsten Hennig. In den Jugendorganisationen selber fühlte sich T. Hennig wohl, man machte gemeinsame Ausflüge, zeltete im Wald, sang Kampflieder, organisierte Tanzveranstaltungen und feierte gemeinsam, ließ es auch mal so richtig krachen. Doch, wie er erst später erkannte, alles war ideologisiert und politisiert, und letztendlich dienten diese Jugendorganisationen hauptsächlich zur Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf das spätere Leben im Sozialismus. Die Lieder lobten die Partei und den Sozialismus und schon im Kindergartenalter war für die Jungen klar, dass sie zur Armee gehen würden, gefallene NVA-Soldaten wurden wie Helden verehrt. Das sozialistische System duldete keine Andersdenkenden oder Individualität. Dass der Sozialismus siegen würde, daran bestand für Torsten Hennig im Kindesalter kein Zweifel. Ein weiterer Konflikt kam für ihn mit der Jugendweihe. Religion war in der DDR verpönt. Nicht verboten, aber verpönt. Statt Gott wurden die Partei und die sozialistische Gemeinschaft als höchste Instanz angesehen, und so wurde in der 8. Klasse statt der Konfirmation die Jugendweihe gefeiert. Sie bezeichnete den Übergang vom Kind zum Erwachsenen und war ein großes Fest. Hennig als Protestant feierte beide Feste. Für ihn als Kind war das natürlich toll, zweimal Geschenke zu bekommen, einmal von den West- und einmal von den Ostverwandten. Doch auch der Konflikt zwischen Religion und Kommunismus beschäftigte ihn. Als gläubiger Mensch sah er sich ständig konfrontiert mit dem Widerspruch, gläubig und staatskonform zu sein. Zu unterscheiden zwischen Öffentlichkeit und Privatem. Denn, und das lernte er früh, nur wer sich in die Gemeinschaft einordnete, hatte Erfolg. Andersdenkende oder Individualisten waren in der DDR nicht erwünscht. Er selbst bezeichnete sich als „zwischen Baum und Borke“ stehend. Im September 1979 begann T.H. ein Studium an der E.-M.-A-Universität Greifswald als Diplomlehrer. 1980 schließlich, zur Zeit der Stationierung von Atomraketen in der ehemaligen BRD und der DDR, wurde ihm bewusst, dass Deutschland nur als Pufferzone diente für den West- bzw. Ostblock. Als Zeichen des Widerstands trug er einen runden Aufnäher auf dem die Worte Standen: Schwerter zu Pflugscharen, ein friedlicher Protest gegen die Aufrüstung beider Seiten. Die Polizei jedoch duldete das Tragen dieses Emblems nicht, und er wurde aufgefordert, es abzunehmen. Er weigerte sich jedoch, was weitreichende Konsequenzen hatte. In zahlreichen Gesprächen wurde ihm klar gemacht, dass es nicht auf die eigene Meinung ankommt und es nicht klug sei, diese öffentlich zu äußern. Deutlicher machte es ihm der Rektor der Universität. Angehende Lehrer, die sich derart der Staatsdoktrin widersetzten, könnten unmöglich in den Schuldienst übernommen werden. Er drohte mit der Exmatrikulation. Er könne sein Studium nur beenden, sofern er unterschrieb, auf den Einsatz als Lehrer zu verzichten. Um zwei Jahre Studium nicht umsonst absolviert zu haben, unterschrieb er und beendete sein Studium in der Hoffnung, es habe schon alles seinen Sinn. Doch mit der DDR war er nun endgültig fertig. Die tiefgreifenden Einschränkungen in allen Bereichen, wenn man auch nur minimal von dem sozialistischen Ideal abwich, waren für ihn nicht mehr auszuhalten. 1981 heiratete er im Alter von 22 Jahren seine Ehefrau und bezog mit ihr eine 35m²-Wohnung. Nach dem Studium wurde er dann von der Kirche angestellt und seitdem von der Stasi überwacht. Auf diesen Teil ging er jedoch nicht weiter ein. Später dann war er im Widerstand integriert, organisierte als führendes Mitglied gemeinsam mit dem Friedenskreis im Herbst 1989 die friedlichen Proteste in seiner Heimatstadt und traf sich mit Gleichgesinnten täglich zu Lagebesprechungen. So war er auch beim Fall der Berliner Mauer viel zu angespannt und zu beschäftigt, dies wirklich wahrzunehmen. Nach seinen lebhaften, zum Teil auch emotionalen aber stets sachlichen Erzählungen stimmten alle Zuhörer noch ein „Happy Birthday“ an, denn trotz seines Geburtstages war Torsten Hennig an unsere Schule gekommen. Verabschiedet wurde er dann nach einer kurzen Fragerunde, in der offene Fragen geklärt wurden, mit verdientem Applaus.


Mittwoch, 6. Mai 2015

Aus dem Deutschunterricht (Krug)




Sportler des Jahres




Zum 68. Mal lud die Internationale Sport-Korrespondenz (ISK) am 21. Dezember zum Sportlerball ins Kurhaus nach Baden-Baden. Geladen sind die seit 1947 erfolgreichen deutschen Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften, welche im jeweiligen Jahr besonders erfolgreich waren. Innerhalb der von der ISK erstellten Vorschlagsliste wählen ca. 3000 Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten den „Sportler des Jahres“. Bewertet wird nicht nur nach Titel- oder Medalliengewinnen, sondern auch nach Haltung, Fairplay und Rekorden. Dieses Wahlverfahren gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in weiteren Ländern, wie zum Beispiel den Niederlanden. Den Titel gewann in diesem Jahr Arjen Robben. Übertragen wurde die Gala zum Ende des Jahres im ZDF Fernsehen.



In diesem Jahr wurden viele Top Sportler, wie Olympiasieger und Weltmeister, erwartet und von zahlreichen Fans empfangen. Wie bereits von vielen spekuliert, gewann die Fußballnationalmannschaft die Wahl zur Mannschaft des Jahres. Sie verwiesen somit das Skisprung Team und die Volleyballer auf den 2.und 3. Platz. Bereits zum 3. Mal wurde wider erwarten der Europameister (Diskuswerfen)  Robert Harting Sportler des Jahres. Er ließ die Olympiasieger Eric Fenzel (Nordische Kombination) und Felix Loch (Rodeln) hinter sich. Manuel Neuer belegte den 13. Platz hinter Felix Neureuther (9.Platz) und Nico Rossberg (7.Platz). Bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres erzielte Maria Höfl-Riesch (Ski Alpin) den ersten Platz vor Natalie Geisenberger (Rodeln) und Carina Vogt (Skispringen).



Das Jahr 2014 war rückblickend ein erfolgreiches Jahr für die  deutschen Sportler. Daher konnten viele Autogramme gesammelt werden. Die ganze Gala gibt es natürlich auf YouTube zu sehen.




von Gianna und Nina Cuttica, Silva Heck