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Montag, 27. März 2017

Handy-Akkus



Handyakkus – Wo bleibt der Durchbruch?




Stetig gibt es neue bahnbrechende Erfindungen in der Entwicklung technischer Geräte. Und dennoch gibt es eine Komponente, die kaum weiterentwickelt wurde: der Akku. Die Lithium-Ionen Akkus, die wir heutzutage in Handys, Tablets, Laptops u. ä. finden, reichen nur einige Tage aus. Dabei wird die Kapazität in mAh, also Milliamperestunden angegeben. Ein Akku mit 2000mAh kann also eine Stunde lang 2000 Milliampere abgeben oder 4 Stunden lang 500 Ampere. Folglich kann ein Handy länger betrieben werden, wenn die Kapazität des Akkus höher ist. 





Darin besteht auch der Vorteil bei großen Handys, da sie mehr Platz für eine größere Batterie bieten. Umso interessanter ist, dass Samsung über eine Erfindung berichtet, mit welcher man bis zu 1,5-1,8 mal dieselbe Akkukapazität eines gewöhnlichen Akkus auf demselben Raum erhält. Dabei wird das Graphit, aus dem die Anode, also das Bauteil, über das der Akku Energie aufnimmt, besteht, mit Silikon und darin befindlichem Graphen, einer Modifikation des Kohlenstoffs, ersetzt. Bereits zuvor wurde versucht, nur Silikon zu verwenden, aber dieses dehnte sich beim Laden und Entladen zu sehr aus. Das Graphen soll nun die Ausdehnung ausgleichen, indem sich die einzelnen angrenzenden Schichten gegeneinander verschieben. Wie lange es dauern wird, bis diese Technologie alltagstauglich ist, ist unbekannt. Laut Samsung muss noch an der Wirksamkeit der Batterie gearbeitet werden, da diese nach vielen Ladezyklen schnell unbrauchbar wird. Dennoch besteht die Hoffnung, dass eines Tages diese Akkus in Handys und Laptops, aber auch Elektroautos zum Einsatz kommen und gewöhnliche Lithium-Ionen-Akkus ablösen.

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