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Montag, 8. Dezember 2014

Adventsbräuche





Bald ist wieder Weihnachten und alle freuen sich schon auf Ferien, Plätzchen oder Geschenke...
All dies, auch wenn es für uns schon vollkommen normal ist, war nicht immer da.
Früher zum Beispiel bedeutete Adventszeit nicht, dass man sich den Bauch mit allen möglichen Naschereien vollschlug. Nein, früher hat man genau das Gegenteil gemacht, denn die Kirche schrieb sogar vor, dass der Advent eine Fasten- und Bußzeit sei, in Vorbereitung auf die Feier der Geburt Jesu.

Dieses Fasten und Buße tun war damals ein Brauch, doch heute haben wir andere Bräuche in der vorweihnachtlichen Zeit.
Einer dieser Bräuche ist zum Beispiel der Adventskranz.
Wir zünden ab dem vierten bis zum letzten Sonntag vor Weihnachten eine Kerze auf einem meist aus Tannenzweigen geflochtenem Kranz an. So bereiten wir uns heutzutage auf Heiligabend vor und erhellen mit den Kerzen den düsteren Dezember.
Dieser Adventskranz, vor dem wir uns versammeln, singen und Plätzchen essen, wurde zum allerersten Mal von einem Mann namens Johann Hinrich Wichern im Jahre 1839 aufgehängt. Er tat dies für die Kinder der Waisenschule, die er gegründet hatte. Damals hatte der Adventskranz noch 23 Kerzen – für jeden Tag eine – und Bestand aus Holz. Im Laufe der Zeit verkleinerte sich der Kranz auf vier Kerzen, und man nahm anstelle von Holz Tannenzweige, die für das ewige Leben stehen, da die Tanne ein immergrüner Baum ist.
Die Adventszeit heute ist keine Zeit der Buße oder des Fastens mehr, sondern wohl eher der Vorfreude und Hoffnung.


Bruce Wayne
                                                                                                                     

Quellen: https://media.sodis.de/open/melt/AB6_weih.pdf

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