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Montag, 8. Dezember 2014

Interview-Attacke auf Schauspielerinnen



Am 9. Oktober besuchten zwei Schauspielerinnen des Theaters Baden-Baden mit einem leuchtend roten LKW die 5a und ihre Deutschlehrerin Frau Dr. Becker. Sie führten das Kindertheaterstück „Das Leben der Maulina Schmitt“ auf. Das Stück handelte von einem Mädchen, das gerade eine schwierige Zeit durchmacht und immer nur am Maulen ist. Als rasende Reporterinnen interviewten wir die zwei Schauspielerinnen Anne Leßmeister und Constanze Weinig, die zusammen das Stück aufführten. Hier ein paar Fragen, die uns brennend interessiert haben…

Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen?

CW: Für mich und Anne war es schon immer ein großer Traum gewesen, auf der Bühne zu stehen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Wir beide mussten etliche Vorsprechen absolvieren, bis es dann endlich geklappt hatte. Letztendlich haben wir uns dann an verschiedenen Universitäten und Schauspielschulen beworben. Anne bekam eine Zusage der Universität in Stuttgart und ich nahm Privatunterricht an einer Schauspielschule. Wir beide arbeiteten nach unserer Ausbildung bzw. unserem Studium schon an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland. Zurzeit sind wir beide fest am Theater Baden-Baden angestellt.

Sie sagten, Sie hatten schon verschiedene Engagements in ganz Deutschland. Gab es auch Auslandsauftritte?

CW: Ja, Anne und ich waren schon in der Schweiz und Österreich tätig. In anderen Sprachen konnten wir bis jetzt noch keine Erfahrungen sammeln. Aber ich habe schon einmal im „Tatort“ und bei den „Fallers“ im TV mitgespielt.

Was gefällt Ihnen am meisten an ihrem Beruf? Gibt es Charaktere, die Sie besonders gerne darstellen?

AL: Ich verkörpere gerne Charaktere, die im Gegensatz zu meinem alltäglichen Leben stehen. Besonders gerne mag ich böse Rollen, diese stehen im Kontrast zu meiner eigenen Persönlichkeit. Ich bekam schon einmal die Möglichkeit in eine männliche Rolle zu schlüpfen, was ich als eine tolle Erfahrung empfand.

Eine Frage, die vor allem uns Schüler sehr interessiert. Wie lernen Sie ihre Texte auswendig? Gibt es spezielle Möglichkeiten dies zu tun?

AL: NEIN! Da muss ich euch leider enttäuschen. Wir bekommen unsere Texte schon lange bevor das eigentliche Stück aufgeführt wird. Wir haben dann Zeit, unsere Rollen zu lernen. Das meiste lernt man dann aber während der Proben, da man sich in die Person, die man darstellt, hineinversetzen muss.

Wie haben Sie ihre Schulzeit in Erinnerung?

CW/AL: Im Grunde genommen sind wir glücklich, nicht mehr zur Schule gehen zu müssen. Uns fehlten damals die Individualität und die Möglichkeit zur eigenen kreativen Entfaltung. Bei mir gab es zwar eine Theater-AG, die auch den Grundstein für meine Liebe zum Theater legte, jedoch war es nicht das Gelbe vom Ei. Jedoch finde ich es hier am GGG sehr schön und es wirkt so, als würden sich die Schüler hier sehr wohlfühlen.

Zu guter Letzt, haben Sie noch einen Tipp an unsere Leser?

CW/AL: Ja natürlich, verliert niemals den Mut und die Hoffnung, falls etwas nicht sofort klappt! Haltet durch, denn am Ende gelangt ihr zu eurem Ziel, wenn auch manchmal auf holprigen Wegen…



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